Freie Wählergemeinschaft

Fridolfing e.V.

Aktuelles


Stammtisch Oktober 2020

Modelle für Wohnen im Alter – Freie Wähler diskutieren

 

Im gut gefüllten Nebenzimmer des Bistro Flamingo fand kürzlich ein öffentlicher Stammtisch der Freien Wähler Fridolfing statt. Unter dem Motto „Mia red‘n miteinander“ wurden die Themen Wohnen im Alter und digitaler Informationsaustausch diskutiert.

Vorstand Egon Kraus begrüßte die interessierten Teilnehmer und bat FW-Gemeinderat Johann Schild, die verschiedenen Möglichkeiten von Pflegeeinrichtungen für Wohnen im Alter vorzustellen. Die Wohnform Betreutes Wohnen entspricht in wesentlichen Punkten dem Generationenwohnen: die Bewohner leben in alters- und behindertengerechten Wohnungen, kümmern sich selbst um ambulante Pflegedienste und Betreuer, die ihnen bei alltäglichen Dingen behilflich sind. Einrichtungen zur Kurzzeitpflege kommen für Menschen in Betracht, die z.B. nach Klinikaufenthalten zeitlich begrenzte Pflege benötigen. Kurzzeitpflege erfolgt im Normalfall tagsüber, kann aber auch als Vollversorgung durch zusätzliche Nachtpflege erweitert werden. Die dritte Möglichkeit sind Wohngruppen, die sich weitgehend selbst verwalten. Dieses Modell wird gerade in Kirchanschöring umgesetzt, hier mieten sich ältere und pflegebedürftige Menschen eine gemeinsame Wohneinheit für maximal 12 Personen, jede Person bezieht für sich eine eigene Wohnung und nutzt mit den „Mitbewohnern“ Gemeinschaftsräume wie Küche oder Aufenthaltsraum. Die bekannteste Form sind stationäre Pflegeeinrichtungen wie Altenheime, in denen Pflegebedürftige Tag und Nacht betreut werden.   

Im Fridolfinger Gemeinderat wurden kürzlich die verschiedenen Alternativen für Wohnen im Alter von möglichen Betreibern von Pflegeeinrichtungen vorgestellt. Welches Modell ist nun für die Gemeinde das richtige? Die Gemeinde strebt ein stationäres Modell an, ergänzt um variable Komponenten wo erforderlich. In der Diskussion wurde angeregt, die Salzachklinik in ein Pflegemodell miteinzubeziehen, ebenso wurde der Wunsch geäußert, dass die zukünftige Pflegeinrichtung bevorzugt für Fridolfinger Gemeindebürger geschaffen werden sollte. GR Johann Schild bemerkte, das Interesse von Betreibern sei durchaus vorhanden. Allerdings müsse man auch bedenken, dass der Einfluss der Gemeinde auf die Bewohnerwahl beschränkt sei, weil Betreiber oder Investoren auch wirtschaftliche Interessen verfolgen.

Ein Thema der Freien Wähler bei der Kommunalwahl war, verstärkt Vorschläge, Anregungen und Ideen zu lokalen Themen zu erarbeiten und aktiv in der den Gemeinderat einzubringen – frei nach dem Leitsatz Anpacken für Fridolfing. Hierfür stellte Benjamin Di Qual Microsoft Teams als einfach zu handhabende Plattform für digitalen Gedankenaustausch vor. Grundlage für die Themenfindung seien die Schwerpunkte des Wahlprogramms – Digitalisierung, Energie, Gewerbe, Bauen und Wohnen sowie Familie, Soziales, Tradition und Kultur. Auch aktuelle Themen wie Dorfentwicklung in Götzing und der geplante Ausbau der Bahnstrecke Mühldorf – Freilassing können hier eingebracht werden. Gerade beim Thema Bahnausbau entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, einmütig wurde die mangelhafte Information der Anliegergemeinden und die nicht-vorhandene Einbeziehung der Interessen beklagt. Bei diesem digitalen Gedanken- und Informationsaustausch ist jeder willkommen – egal ob er Mitglied der Freien Wähler ist oder nicht. Interessierte wenden sich bitte an folgende    e-mail-Adresse: Johann.Schild@fwfridolfing.onmicrosoft.com


Ferienbetreuung für für Fridolfinger Schüler und Schülerinnen in den Sommerferien 2020

 Die Familienbeauftragte Heidrun Valerius hat den Antrag auf eine Ferienbetreeung gestellt. Es wird daher folgendes Ferienangebot nach Rücksprache mit der Gemeinde geben.


   Ferienangebote für Fridolfinger Schüler und Schülerinnen in den Sommerferien 2020 im Rahmen der Allgemeinverfügung zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes des Bayer. Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 28.05.2020


Die Gemeindeverwaltung teilt mit, dass für die Sommerferien 2020 ein Ferienangebot für Fridolfinger Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 1 bis 6 (Grundschule Fridolfing, Mittelschule Salzachtal, auswärtige Schulen) in den Räumen der Offenen Ganztagsschule Fridolfing angeboten wird.
Um den Bedarf für das Ferienangebot ermitteln zu können, werden derzeit Bedarfsabfragen in den einzelnen Schulen durchgeführt. Schüler und Schülerinnen von auswärtigen Schulen werden gebeten, sich zusätzlich zur Bedarfsabfrage der Schule per Mail auch bei der Gemeindeverwaltung (poststelle@fridolfing.bayern.de) anzumelden.
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Fridolfinger Kinder, deren Erziehungsberechtigte bzw. alleinerziehenden Elternteile aufgrund der Corona-Pandemie
•    ihren Jahresurlaub bereits weitestgehend bzw. vollständig einbringen mussten oder
•    aufgrund Selbstständigkeit aus zwingenden betrieblichen Gründen keinen Urlaub nehmen können.
Nähere Infos werden im Rahmen der Bedarfsabfrage hierzu mitgeteilt.
Das Ferienangebot wird bei entsprechendem Bedarf in der Kalenderwoche 31 bis 36 (27.07.2020 bis 04.09.2020) jeweils von Montag bis Freitag zur Verfügung stehen. In der Zeit vom 24.08.2020 bis 04.09.2020 findet zusätzlich eine Betreuung im Rahmen des alljährlichen Projektes „Sommerkinder“ statt, die allen Fridolfinger Kindern ohne Bedarfsprüfung zur Verfügung steht. Info zum Projekt „Sommerkinder“ sind unter www.traunstein.com/buerger-verwaltung/sommerkinder erhältlich.
Da im Rahmen der schulischen Abfrage erst ein Betreuungsbedarf ab 03.08.2020 abgefragt wird, wäre ein Bedarf für die Kalenderwoche 31 (27.07.2020 bis 31.07.2020) per Mail bei der Gemeindeverwaltung anzumelden.
Für das zusätzliche Ferienangebot werden Teilnahmegebühren erhoben, die sich wie folgt staffeln:
Betreuung von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr        3,00 € täglich
Betreuung von 12.00 Uhr bis 16.00 Uhr        3,00 € täglich
Betreuung von 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr        5,00 € täglich
Mittagessen                        3,00 € täglich

Weiter wird darauf hingewiesen, dass eine Beförderung der Kinder zur Offenen Ganztagsschule durch die Gemeinde nicht erfolgen kann.
Für weitere Informationen steht die Gemeindeverwaltung Herr Speigl (Tel. 08684/9889-17) oder die Schulleitung der Grund- und Mittelschule, Herr Stehböck (Tel. 08684/240) gerne zur Verfügung

 


Fraktionsvorsitzende und Familienbeauftragte

Die Fraktionsmitglieder der Freien Wähler haben für die nächsten 6 Jahre Heidrun Valerius zu Ihrer Fraktionsvorsitzenden bestimmt. Außerdem wurde Sie in der konstituierenden Sitzung, erneut als Familienbeauftragte in der Gemeinde Fridolfing, gewählt.  

Heidrun ist außerdem im Familien- und Sozialausschuß und dem Tourismus-, Gewerbe- und Marketingausschuß des Gemeinderates vertreten.



Egon Kraus weiterhin 2. Bürgermeister der Gemeinde Fridolfing

Sitzung vom 07.05.2020

In der konstituierenden Sitzungen des neuen Gemeinderates am 07.05.2020, wurde Egon Kraus, erneut zum 2. Bürgermeister der Gemeinde Fridolfing gewählt. Egon war bereits in der vergangenen Wahlperiode der erste Stellvertreter des Bürgermeisters. Nach dem der neue Gemeinderat vereidigt war, wurde Egon auch für die nächste Periode, mit großer Mehrheit, gewählt.

In den nächsten Tagen werden wir euch über die Vereidigung des neuen Gemeinderates und über Aufgabenverteilung an einige Mitglieder der Freien Wähler berichten. Nach der Corona bedingten Pause, werden wir euch hier wieder über alle kommunalpolitischen Themen auf dem laufenden halten!



Wahlen vom 15. März 2020

Wir bedanken uns bei unseren Wählern für die hervorragnede Unterstützung und für die vielen Stimmen und das engegengebrachte Vertrauen.

Wichtig ist derzeit aber, die staatlichen Vorgaben einzuhalten und die schwierige Zeit gut zu überstehen.

Ihr könnt euch jedrzeit an uns wenden, wenn es Probleme gibt! Wir halten zusammen und helfen uns gegenseitig.


 

Hochwasseraudit

Das Audit von Ende 2018 bis Mitte 2019 hat folgendes Ergebnis gebracht. Fridolfing ist auf eine Hochwasser an der Götzinger Ache gut vorbereitet. Alarmierungsketten und Erfahrungen an der Ache durch das letzte Hochwasser im Juni 2013 wurden gut dokumentiert.  Einzig das Thema Oberflächenwässer bei einem Starkregen oder Unwetter sind noch zu verbessern! Hier soll eine Software mit verschiedenen Modellrechnungen in naher Zukunft eine wesentliche Verbesserung bringen. Wichtig ist das Bewusstsein der Bevölkerung zu schärfen und immer wieder auf Gefahren von Hochwasser oder Oberflächenwasser hinzuweisen!


Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl 2020

Die Aufstellungsversammlung am Freitag war sehr gut besucht. Die Kandidaten präsentierten sich in einer Vorstellungsrunde und wurden anschließend von den Mitgliedern einstimmig gewählt! Die einzelnen Kandidaten seht ihr am rechten Rand in der Listenreighenfolge.

Den Zeitungsbericht zur Aufstellungsversammlung findet ihr hier.


Unsere Kandidaten

sitzend von links: Egon Kraus, Stefanie Engelbracht, Diana Hegglin, Heidrun Valerius, Franz Jäger

stehend von links: Johann Schild, Michael Lapper, Andreas Kraller, Markus Kraus, Andreas Strecha, Alois Stadler, Sebastian Terner, Florian König, Siegfried Wimmer, Michael Stettmeier, Markus Kletzl





Aus dem Gemeinderat

Verkehrsrecht - Antrag auf Errichtung eines Fußgängerüberwegs an der Hadrianstraße

Diese schwierige Kreuzung an der Hadrianstraße zur Stefan Glonner Straße wird komplett überarbeitet. Hier muss eine Lösung gefunden werden. Das war der einstimmige Beschluß im Gemeinderat.


 

Ausbau der Rupertistraße - Vorstellung des aktuellen Planungsstandes

Der aktuelle Planungsstand wurde mit einigen kleinen Änderungen und Anregungen vom Gemeinderat beschlossen! Vor allem die geplanten Grünstreifen als Fahrbahnverengungen zur Verkehrsberuhigung wurden sehr positive gesehen. Ein Antrag zum Tempo 30 wurde abgelehnt. Es sollte erst einmal mit der neuen Struktur der Straße einige Erfahrung gesammelt werden, um den Verkehr zu beurteilen.


Nachhaltiges Bauen und Klimaneutralität

Ein sehr interessanter  Punkt war in der letzten Gemeinderatssitzung  der Beschluss über nachhaltiges Bauen mit ökologischen und regionalen Baustoffen und der klimaneutrale  Betrieb von Gemeindegebäuden. Das Thema über ein Gesamtprojekt Klimaneutralität in der Gemeinde Fridolfing war auf der Tagesordnung. Es wurde zu einen das Thema CO²-Einsparung für die Zukunft diskutiert und die vielen Punkte, die derzeit schon in Fridolfing laufen, dargestellt. Der Gemeinderat war einstimmig der Ansicht, dieses Thema in nächster Zeit noch ausführlicher und konkreter zu bearbeiten.

Bei den Neubauten soll in 

Jahreshauptversammlung

Am Mittwoch, den 23.10. wurde die Vorstandschaft durch Neuwahlen bestätigt.

Das Ergebnis lautet:

Egon Kraus ist 1. Vorstand, Benjamin Di-Qual ist 2. Vorstand, Kassier wurde Heidrun Valerius und Schriftführer Fritz Hermann. Als Beisitzer wurden Franz Jäger, Sigfreid Wimmer und Hans Schild gewählt.


Keine gemeinsame Liste bei der Kommunalwahl 2020

Die Fraktion der Grünen/ÖDP in der Gemeinde Fridolfing haben sich gegen eine gemeinsame Liste entschieden. Auch  intensive Versuche unseres Fraktionsprecher Franz Jäger, die Entscheidung noch zu überdenken, haben keine Veränderung mehr gebracht. Damit gibt es keine gemeinsame Liste in Fridolfing! Die Freie Wählergemeinschaft Fridolfing bedauert diese Entscheidung.


Stammtisch im Bistro Flamingo

Im gut gefüllten Nebenzimmer des Bistro Flamingo fand kürzlich ein Stammtisch der Freien Wähler Fridolfing statt. Mia red‘n miteinander – unter diesem Motto hatte FW-Vorstand Egon Kraus eingeladen, um über aktuelle Themen in Fridolfing zu informieren und sich auszutauschen.

Aufgrund von Zuzügen und steigenden Geburtenzahlen in der jüngeren Vergangenheit stoßen die Kapazitäten der beiden Kindergärten in Fridolfing schon jetzt an ihre Grenzen. Familienbeauftragte Heidrun Valerius stellte die aktuellen Zahlen der Auslastung beider Kindergärten vor. Die Gemeinde, so Vorstand Kraus, hält den Bau eines dritten Kindergartens langfristig für notwendig. Es müsse aber auch über Zwischenlösungen wie in den 90ger-Jahren mit der Villa Kunterbunt im Strohhof nachgedacht werden, da ein Neubau sicher erst in 2 Jahren bezugsfertig ist. Es wurden bei den  Freien Wähler auch neue Konzepte diskutiert: mit dem Aufbau eines Waldkindergartens seien im Vergleich zu einem Neubau relativ geringe Kosten verbunden. Eine andere Möglichkeit wäre ein Bauernhofkindergarten, hier würden die Kinder viel Zeit mit Kleintieren, aber auch größeren Tieren wie Ponys verbringen können. Beide Varianten könnten vergleichsweise kurzfristig und kostengünstig umgesetzt, mittelfristig und auch langfristig genutzt werden und - falls der Bedarf nicht mehr gegeben sein sollte – auch einfach wieder „zurückgebaut“ werden können. Auch das Konzept eines Bewegungskindergartens, in Kooperation mit der Bayerischen Sportjugend wurde diskutiert.

Ein weiteres großes Thema, das Fridolfing beschäftigt, ist die Neugestaltung der Gemeindewiese rund um den Maibaum. Wie in der letzten Ausgabe der Gemeindezeitung ausführlich beschrieben, liegen gut ausgearbeitete Pläne des beauftragten Architekturbüros vor. Die Pläne wurden in enger Abstimmung mit den betroffenen Organisationen und Vereinen erstellt, die alle ihre Wünsche und Erfordernisse einbringen konnten. Eine gemeinsame Nutzung von Räumen oder Gebäuden verschiedener Vereine – an unterschiedlichen Wochentagen – wurde berücksichtigt. Die Versammlung war sich jedoch einig, dass die Investition zwar hoch, das Geld aber durchaus gut angelegt sei – die Umbau- und Neubaumaßnahmen seien schließlich mittelfristig zu sehen.

Ein weitere Frage, die Egon Kraus und die anwesenden FW-Gemeinderäte an die Besucher stellten, war, ob es besser sei, von Seiten der Gemeinde neue Baugebiete auszuweisen oder zu versuchen, durch Sanierung älterer oder leerstehender Gebäude den Ortskern wiederzubeleben – Stichwort Innenraumverdichtung. Beides werde gleichzeitig verfolgt werden müssen: zum einen dürfe man nicht durch Neubaugebiete immer mehr zusätzlichen Flächenverbrauch schaffen, zum anderen könne man jedoch als Gemeinde Fridolfing Haus- oder Grundstücksbesitzer im engeren Ortsbereich nicht zwingen, zu sanieren oder an die Kommune zu verkaufen. Innenraumverdichtung ist auf jeden Fall in den nächsten Jahren ein wichtiges Thema.

Abschließend sprach Kraus die nächstes Jahr anstehenden Kommunalwahlen an. Wie bereits bei der Kommunalwahl 2014 praktiziert, plädieren die Freien Wähler wieder für die Aufstellung einer gemeinsamen Liste aller politischer Gruppierungen und Parteien für die Gemeinderatswahl. Bei einer gemeinsamen Liste überwiegen die Vorteile: der unnütze finanzielle Aufwand für das Verfassen und Drucken von Wahlflyern der Parteien und die Menge an Papier könnte entfallen.  Zudem ist eine Kommunalwahl  eh eine Persönlichkeitswahl, da kommt es ohnehin mehr auf die Person als auf Parteizugehörigkeit an war die einstimmige Meinung aller Besucher.